28.8.2005
Ich weiß gar nicht mehr, von wem überhaupt damals die wahnwitzige Idee kam, ein 35mm-Kurzfilmprojekt mit großem VFX-Anteil an unserem Fachbereich zu realisieren. Auf jeden Fall sollten unsere neuen Mayalizenzen endlich mal in vollem Umfang ausgeschöpft werden. Da einige der Teammitglieder bereits Erfahrungen im
Postproductionbereich im Laufe ihres Studiums gesammelt hatten, gab es reichlich Know-how und gute Kontakte zu unterstützenden Firmen.

Zuerst dachten wir uns eine Geschichte aus, die in der U-Bahn spielen sollte. Dann wurden einige Schauspieler dahingehend gecastet. [weiterlesen ...]
10.3.2005

Mit Imagine Me & You bekam Optical Art Anfang 2005 einen sehr schönen Film zur Nachbearbeitung ins Haus, bei dem u.a. meine Mitarbeit angefragt wurde. Es galt im Wesentlichen komplizierte Keys für Autofahrszenen zu erstellen. Dadurch, dass das Material nicht optimal aufgenommen wurde, dauerte die Arbeit an diesem Material ziemlich lange. Ansonsten war es aber ein sehr gut gemachter Film mit sehr sympathischen Darstellern, der sich sogar einige Wochen im Programm deutscher Filmpaläste hielt. Neben den Keys mussten noch Retuschearbeiten und Bildstabilisierungen vorgenommen werden, was die Arbeit an diesem Projekt interessant machte.
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31.1.2005
Zur meiner Filmquadrupel-Webseite …
Die FFE-Vorlesung (Farbmetrik, Filmtechnik, Effekte) wird bei uns u.a. von Bernd Upnmoor gehalten. Bernd ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Filmtechnik, aber mindestens genauso seltsam. Ein Mensch, der absichtlich lange ins direkte Sonnenlicht schaut, nur um seine Augen zu trainieren, der sich Timothy Leary-Filme auf Großbildleinwand aus 5cm Entfernung anschaut und der so viel Vitamin-C futtert bis er Durchfall bekommt, über so einen wundert sich sogar ein Helge Schneider.
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20.1.2005
Im Rahmen meines Praktikums bei Optical Art durfte ich an umfangreichen Compositingarbeiten für den Kinofilm “The Pianotuner of Earthquakes” teilhaben. Anfangs noch mit kleineren Aufgaben wie der Animation von Wolken betraut, durfte ich später ganze Szenen zusammenstellen und umfangreiche Keys ziehen. Persönliche Höhepunkte des Projekts waren der gelungene Glitzereffekt auf dem Meerwasser und Scripts, die ich innerhalb von Fusion erstellt habe.

Darüber hinaus hat mich Harald Lehmann in die Studiotechnik eingewiesen. Diese waren neben der “Mitchell”-35mm-Kamera auch das hauseigene Motion Control System. Meine erlernten Fähigkeiten konnte ich am Ende sogar bei einem Effectshot für den dänischen Film “Bag det stille ydre” in die Praxis umsetzen, wo es darum ging, Rauch vor einer Blackscreen zu filmen.
1.7.2004
Im Juni 2004 startete ich mein Referenz-Webseiten-Projekt. Es galt, die Seite von www.mahamedia.de – einer aufstrebenden Künstleragentur – zu gestalten. Wobei ich mich eigentlich “nur” um die Funktionalität und die Datenbankprogrammierung gekümmert habe. Die Struktur und das Design war komplett von Jakob Kriwat und dem Geschäftsführer der Künstleragentur Kailas Mahadevan entworfen worden. Meine Aufgabe war es quasi, den Motor und das Getriebe in die Karosserie einzubauen.
Die Seite war sehr aufwendig zu programmieren. Zum einen sollte eine Künstlerkartei angelegt werden, die sehr viele Felder besaß, die fast alle zu durchsuchen sein sollten. Weiter sollten für jeden Künstler beliebig viele Fotos hochgeladen werden können, die mit einem Wasserzeichen versehen sein sollten. Eine Benutzerverwaltung für Künstler, Agenturen, Mitarbeiter der Künstleragentur und Admins war ebenso gefordert. [weiterlesen ...]